Essen im Eimer – Die globale Lebensmittelverschwendung   Leave a comment

Mehr als die Hälfte der Lebensmittel landet im Müll – allein in Deutschland sind das jedes Jahr bis zu 15 Millionen Tonnen. Woran liegt es, dass einwandfreie Nahrungsmittel einfach weggeworfen werden? Und welche Auswirkungen hat die Wegwerfmentalität beispielsweise auf das Klima? Filmemacher Valentin Thurn hat sich auf internationale Spurensuche begeben.

Warum wird der Film nachts gesendet?? Hatte die Lebensmittelindustrie bei der Sendezeit mitzureden? Habe schon lange, wenn überhaupt, keinen Film gesehen, der derart verständlich und betroffen zeigt was für eine klägliche Kreatur der Überfluss aus uns Menschen macht. Solch ein Film ist für alle Altersklassen verständlich und beeindruckend und hat weit viel mehr Wert als der viele Quatsch der zu den guten Sendezeiten läuft….. aber auch hier regiert das Geld, ist ja klar….Dieser Film muss zur Primetime gesendet werden und nicht nachts. Es hat mich sehr aufgerüttelt was ich gesehen habe. Erst zwei Tage zuvor habe ich kurz darüber nachgedacht ob das ganze Obst oder Gemüse verkauft wird in den Discountern. Mit diesem Film bekam ich die gnadenlose Antwort geliefert. Es sollten Lösungen her, die die Industrie zwingt nicht so verschwenderisch mit unserer Welt umzugehen. Die Beispiele, die hier genannt wurden waren schon sehr gut. In diesem Sinne mehr Aufklärung.

Hier der Link zum Video

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr.
Der Film geht auf die Suche nach den Ursachen – in Supermärkten, Bäckereien, Großmärkten. Minister, Bauern und EU-Politiker kommen zu Wort. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher landen schon zwei Tage, bevor ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, im Müll.
Dass die Hälfte der bereits produzierten Lebensmittel zu Abfall wird, wirkt sich verheerend auf das Weltklima aus. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger, Pestiziden und rodet den Regenwald. Sie ist damit für mehr als ein Drittel der Treibhausgase verantwortlich. Aber es geht auch anders. Weltweit versuchen Menschen, die irrsinnige Verschwendung zu stoppen: so genannte Mülltaucher, die Nahrungsmittel aus den Abfall-Containern der Supermärkte retten, Supermarkt-Direktoren, die ihre Kunden davon überzeugen, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen, Verbrauchervereine, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen. Kleine Schritte, die aber viel bewirken könnten: Wenn wir in den Industrieländern die Lebensmittelverschwendung nur um die Hälfte reduzieren, hätte das auf das Weltklima denselben Effekt, als ob wir auf jedes zweite Auto verzichten.

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Veröffentlicht 2. September 2011 von Bobelle in Mein Blog

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