Innen: Das steckt in Windows Intune   Leave a comment

Eine Stärke von Windows Intune ist, dass Microsoft bis jetzt der Versuchung wiederstanden hat, zu viele Funktionen in das Produkt zu packen. Stattdessen sind die wichtigsten Features wie Software verteilen, Updates prüfen und Sicherheitseinstellungen vornehmen an Bord.

Aufgeräumt: Die Oberfläche von Windows Intune ist übersichtlich.

Aufgeräumt: Die Oberfläche von Windows Intune ist übersichtlich.

Mit Windows Intune verwalten Admins via Browser Windows-Computer. Voraussetzung für die Clients ist mindestens Windows XP, wobei zu beachten ist, dass beispielsweise Windows 7 Home Premium nicht unterstützt wird. Für Intune braucht man eine Unternehmensversion von Windows 7. Die Verwaltung der PCs selbst klappt unabhängig vom Betriebssystem, im Praxistest konnten wir Intune auch via Mac nutzen; einzige Voraussetzung ist ein Browser mit Silverlight-Plugin.
Intune wirkt im Gegensatz zu anderen Cloud-Diensten von Microsoft sehr aufgeräumt, in der linken Spalte sind die wichtigsten Funktionen untergebracht, etwa die verwalteten Computer, Update-Status oder Richtlinieneinstellungen. Um einen Computer hinzuzufügen, muss man einen Agent herunterladen und auf dem Computer installieren. Dann taucht dieser automatisch in der Webkonsole unter "Nicht zugewiesene Computer" auf. Wer mehr als 10 Computer verwaltet, sollte als erstes Gruppen anlegen und so Übersicht schaffen.

Remote-Scan: Admins können die Virensuche auf Clients anstoßen.

Remote-Scan: Admins können die Virensuche auf Clients anstoßen.

Malware-Schutz
Nachdem Sie ein paar PCs hinzugefügt haben, sieht der Startbildschirm wahrscheinlich nicht mehr aufgeräumt aus, Intune wird ihnen einige Wartungsmeldungen um die Ohren knallen. Keine Panik, im Test handelt es sich in den meisten Fällen um fehlende Updates. Windows Intune wacht nämlich auch über die Sicherheit der angeschlossenen Clients. Wichtig: Vor der Installation des Agents sollten Sie andere Virenscanner abschalten, sonst kommen die sich mit Intune in die Haare. Starten Sie für die PCs gleich am Anfang Signatur-Updates und eine komplette Prüfung. Das geht über den Menüeintrag "Computer". Wählen Sie dort Gruppen aus oder einzelne PCs aus der Komplettübersicht. Diese erreichen Sie unter dem gleichnamigen Reiter "Computer". Dann können Sie per Kontextmenü die Malware-Prüfung starten. Bei der Usability könnte Microsoft noch nachlegen, unverständlich, warum man beispielsweise komplette Computer-Gruppen nicht via Kontextmenü prüfen kann.

Upgrade-Recht: Intune-Nutzer dürfen Clients auf Windows 7 Enterprise aktualisieren.

Upgrade-Recht: Intune-Nutzer dürfen Clients auf Windows 7 Enterprise aktualisieren.Umzug zu Windows 7 inklusive
Windows Intune funktioniert zusammen mit PCs ab Windows XP aufwärts. Dabei spendiert Microsoft den Intune-Kunden noch ein Upgrade-Recht auf Windows 7 Enterprise. Und noch ein Goodie legt Microsoft dazu: Intune-Kunden können sich das Desktop Optimization Pack holen. In der Tool-Sammlung stecken Werkzeuge, um etwa eine Fehlerdiagnose oder Datenrettung an Windows-PCs auszuführen. Normalerweise gibt es das Pack nur für Software-Assurance-Kunden.

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Veröffentlicht 15. März 2012 von Bobelle in Aktuelles

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