Weltuntergang 2012 – Der Countdown läuft   Leave a comment

Welchen Weltuntergang hätten Sie gerne? Wird die Erde am 21. Dezember, an dem angeblich der Maya-Kalender endet, durch eine seltene Planetenkonstellation zerrissen? Oder vom Einschlag eines riesigen Asteroiden pulverisiert?

Die Zahl 13 war für die Maya eine heilig und der 13. Baktun endet am 21. Dezember 2012.

 

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Fünf Punkte, mit denen Sie den Weltuntergang überleben

Die Apokalypse überleben. Wer von uns überhaupt das Glück hat, den großen Knall, die Alienattacke, den atomaren Mega-Gau oder jedwede Zombieseuche in einem Stück zu überstehen, sollte sich nicht zu früh freuen. Handeln doch viele Weltuntergangsszenarien von der toughen Zeit nach dem Ende aller Zeiten. Der Berater weiß, wie Sie auch diese schaffen.

Wer einer der glücklichen Auserwählten ist, der sich rechtzeitig unter einem Stein verstecken konnte, besitzt eine gewisse Verantwortung gegenüber seiner Spezies. Schließlich ist man selbst vorm Aussterben bedroht und entsprechend schützenswert. Und weil der Mensch ein vermeintlich intelligentes Säugetier ist, fängt Schutz mit Selbstschutz an.

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Ganz schön karg hier. Trotzdem zählt nur eins: Überleben um jeden Preis

1. Überleben heißt: gut vorbereitet sein

Auch wenn sie in ihrer Jugend immer ein bisschen belächelt wurden und oft unter Ihresgleichen bleiben mussten: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pfadfinder nach der großen Katastrophe mit sich etwas mehr anzufangen weiß und all die Ex-Halbstarken und superhippen Slacker in den Rucksack stecken wird, ist extrem hoch. Plötzlich macht es sich bezahlt, dass Fieselschweiflinge nicht in den Diskotheken und Jugendklubs, auf Fußballplätzen und in Proberäumen abgehangen haben. Zugegeben: Zu sagen, sie wären eins mit der Natur, wäre ein wenig übertrieben. Aber sie sind die Vorstadtindianer, sie wissen, wie man Feuer aus alten Gartenlauben macht, wie man sich ohne Kompass im Wald orientiert (dabei sind sie die einzigen Menschen, die überhaupt noch einen Kompass besitzen), wie man eine Wildfährte ausliest und einen Dietrich benutzt. Das steigert ihre Chancen, sich in dem kleinen Pfützchen, was einst ein ganzer Genpool des Homo sapiens war, zu neuen Stammvätern aufzuspielen. Deswegen, Männer, nehmt den Kampf auf, bereitet euch vor, macht einen Survival-Kurs. Oder schickt zumindest Eure Söhne zu den Pfadfindern.

2. Überleben heißt: belesen sein

Wenn es erst einmal geknallt hat, dann ist es zu spät – denn zuerst hat der Internetversandhandel alle kleinen und großen Buchhandlungen in den Konkurs gezwungen, dann sein Angebot aus Umweltschutzgründen komplett digitalisiert, und nun, kurz nach der Apokalypse, will plötzlich niemand mehr unsere Bestellungen annehmen. Ach ja, das Internet geht ja eh nicht. Drum war schlau, wer sich vorab mit ein paar guten Nachschlagewerken aus echtem Baumfleisch eingedeckt hat. Etwa das US Army Survival Manual: FM 21-76. Darin steht, wie man schnell ein Strohdach bastelt, und dass Ratten mindestens zehn Minuten lang gekocht werden müssen, bevor sie vom Pestilenzverbreiter zum leckeren Proteinlieferanten werden. Womit wir schon beim nächsten Thema wären.

3. Überleben heißt: nicht wählerisch sein

Die erste Zeit nach Tag X dürfte eventuell gar nicht mal so schlecht sein, wenn man einmal davon absieht, dass alle, die wir geliebt haben, von Alienlasern pulverisiert worden sind oder als Zombies ihrer jüngst entwickelten Vorliebe für frischen Hypothalamus nachgehen. Dafür stehen alle Ladentüren dieser Welt sperrangelweit offen. Tut euch einen Gefallen, und a) esst die guten, verderblichen Waren sofort, b) verbuddelt ein paar Zentner Konservenkost an einem nur euch bekannten Ort c) seid nicht wählerisch, wenn nach ein paar Wochen ein Großteil der uns geläufigen Nahrung nicht mehr da ist und auch niemals wieder kommen wird. Geht davon aus, dass ein Großteil der Dinge, die man auf dieser Welt findet, die wachsen und gedeihen beziehungsweise kreuchen und fleuchen, auch verspeist werden kann. Da heißt es auch mal Augen zu und durch, wie auf dem chinesischen Großmarkt. Wer sich an Regel 2 gehalten hat und weiß, was man essen kann und was in gewissen Darreichungsformen sogar schmeckt, kann einen Pluspunkt für sich verbuchen. Wer keine Lust hat, von etwas Giftigem oder allzu Wehrhaftem zu naschen, dem sei Regel 4 ans Herz gelegt.

4. Überleben heißt: Andere für sich sterben lassen

Wer postapokalyptische Landschaften durchstreift, ist eher ein einsamer Geselle. Dabei ist gerade in harten Zeiten wie diesen, Teamwork das Alpha und Omega. Eine gute Defensive hat immer eine Wache am Lagerfeuer, um mutierte Hunde oder aus dem Zoo entlaufende Löwenrudel abzuwehren. Eine gute Offensive weiß sich gegen ruchlose Mitüberlebende allein durch die Zahl der blanken Messer und Schusswaffen Respekt zu verschaffen und kann erfolgreich wilden Zebraherden nachspüren. Und wenn man der Teamleader ist, die notwendige Überzeugungskraft besitzt, um Freunde zu gewinnen und auf die eigenen Ziele einzuschwören, ist man klar auf der Siegerstraße. Vor allem, wenn man sie dazu bringen kann, diesen köstlich bunten Pilz vorzukosten oder diesem niedlichen Äffchen die Sahne vom Mäulchen zu wischen. Ans Herz zu legen sei deswegen vorab die Lektüre: „Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden“ von Dale Carnegie. Wir merken und staunen: Bücherwürmer und Pfadfinder werden sich zur neuen Führerkaste der Menschheit aufschwingen. Rein theoretisch jedenfalls. Dumm nur, dass die Postapokalypse verdammt viele Praxistests beinhaltet.

5. Überleben heißt: Überleben um jeden Preis

Und die Praxis besteht nun einmal darin, sich zu behaupten. Wer heute in die Wildnis geht, muss sich eher gegen den eigenen Bärenhunger wappnen als gegen den der Bären. Denn die nehmen dann doch meist Reißaus. Aber schon „Mad Max“ und „The Road“ haben uns gezeigt, dass die postapokalyptische Erde von Unholden, Kannibalen und Marodeuren übersät ist. Wer Krav Maga gelernt hat, den Kampfsport des israelischen Militärs, ist selbst eine Waffe (Für Trainingsmöglichkeiten in Deutschland hier klicken). Ein Speer ist schnell hergestellt (stabilen Ast anspitzen, Spitze über Feuer härten), und wenn ein noch nicht geplünderter Waffenladen auf dem Weg in das angeblich letzte menschliche Refugium liegen sollte, dann – Halleluja – sollte die Wahl auf ein robustes Gewehr fallen, das auch dreckig werden kann. Wie etwa ein russischer Selbstlade-Karabiner Simonow SKS-45 oder dessen chinesischen Nachbau. Die kann man zur Not auch als Prügel benutzen, und danach trotzdem noch Zombies den zweiten Tod bringen.

Der Weltuntergang ist Ihnen ein bisschen zu weit weg? Dann bereiten Sie sich wenigstens auf den großen Stromausfall vor. Quelle Tim Rittmann

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Veröffentlicht 20. Dezember 2012 von Bobelle in Aktuelles

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