Darknet: Geheimbünde des Internet?

Diesen Umstand machen sich auch die Betreiber Darknets zunutze. Die Idee hinter den Online-Darknets ähnelt dem Konzept der Geheimbünde und verborgenen Logen der realen Welt und hat erst einmal nichts mit illegalen Machenschaften zu tun: Nur wer mindestens einem Logenmitglied persönlich bekannt ist, wird zu den Treffen vorgelassen. Diese finden an mehr oder weniger öffentlich zugänglichen Orten statt, aber nur Eingeweihte wissen, was sich wann und wo abspielt. Aufs Internet übertragen heißt das: Darknets setzen auf die gleiche Technik wie alle anderen Internetdienste – Webseiten, E-Mail, Filesharing – und wären im Prinzip für jeden zugänglich. Vorausgesetzt, er verwendet die richtige Software und weiß, wonach und nach wem er suchen muss.

Fotostrecke: Umstrittene Grauzone – diese Tools stehen in Verruf


Quelle Uli Rieß

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Autor: Tino Becker

Der Vorteil von Klugheit besteht darin, dass man sich bei Bedarf dumm stellen kann, was umgekehrt schon problematischer wird.

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